interdisziplinäres Projekt "Erinnerungen"

Für das Masterprojekt "Erinnerungen" entschied ich mich, meine Leidenschaft «Musik» mit «Theater - Schauspiel» zu verbinden. Zusammen mit Max Mühlhoff (Bachelorstudent Theater – Schauspiel) und Rino Hosennen (Bachelorstudent Theater – Schauspiel) erstellten wir unter der Betreuung von Andreas Herrmann ein interdisziplinäres Projekt.

  

KONZERT:

 

8. Dezember 2020, 15 Uhr, Konzertsaal 3

NUR ANGEHÖRIGE DER ZHDK ZULÄSSIG !!!

 

Weitere Konzerte:

12. Februar 2020, 20 Uhr, Kulturhaus Helferei, Zürich

13. Februar 2020, 20 Uhr, tba, Luzern

 

Klavierwerke werden von Poesie und zum Teil auch von selbstgeschriebenen Texten auf performativer Ebene umrahmt. Erinnerungen rufen magische Momente hervor, sind das Fundament unserer Persönlichkeit und enthalten vor allem Gefühle. Im Projekt befassen wir uns mit Kindheitsfragen, schweifen zu einer nicht vergessenen Liebesgeschichte und treten wichtigen Entscheidungsfragen entgegen. Dabei konfrontieren wir uns auch mit Situationen, in denen es zu spät ist, noch etwas ändern zu können.

 

Programm:

 

Robert Schumann: Aus „Album für die Jugend“ op. 68

·        Erinnerung

·        Nachklänge aus dem Theater

 

Zdenek Fibich: Aus „Stimmungen, Eindrücke und Erinnerungen“

·        Op. 47 Nr. 3

 

Anton Bruckner: „Erinnerung“

 

Franz Liszt: „Liebestraum Nr. 3"

 

Leos Janacek: aus "Auf verwachsenem Pfade“

·        1. Unsere Abende

·        4. Die Friedeker Mutter Gottes 

·        5. Sie schwatzen wie die Schwalben

·        7. Gute Nacht

·        10. Das Käuzchen ist nicht fortgeflogen!

Max Mühlhoff wurde 1993 in Wiesbaden, Deutschland, geboren. Nach dem Schulabschluss nahm er an dem 1-jährigen Intensivprojekt TheaterTotal teil. Anschliessend studierte er Soziologie, Politik und Wirtschaft an der Zeppelin Universität, Friedrichshafen, wo er die erste Drama Society der Universität gründete. Er studiert Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste seit dem Frühjahr 2019. Max genießt auch die Arbeit hinter der Kamera und präsentierte seine Arbeit am Court Métrage des 70. Festival de Cannes und an Kunstausstellungen.

Laura Valkovsky wurde 1994 in Luzern geboren.  Sie studierte Klavier mit Profil Klassik bei Yvonne Lang und bei Florian Hoelscher und schloss ihren Bachelor im Sommer 2018 ab. Seit Februar 2019 setzt sie ihr Studium bei Karl-Andreas Kolly mit dem Master Instrumentalpädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) fort. 

Zudem nimmt sie immer wieder an verschiedenen Projekten mit dem 21st Century Orchestra teil und hatte mit ihnen schon Konzerte im KKL Luzern und im Hallenstadion Zürich.

Rino Hosennen ist 1997 in Grabs SG geboren und in Rapperswil-Jona aufgewachsen. Erste Erfahrungen auf der Bühne machte er im Gymnasium in der Theatergruppe «in szenario» und spielte seither u.a. im Theater 111 in St. Gallen in «Ich bin nicht menschlich» (Regie: Anne Meyer) und im Freilichtspiel «Krabat» (Regie: Simon Keller) im St. Gallischen Dreyschlatt. Nach einem zweijährigen theaterwissenschaftlichen Studium an der Universität Bern, begann er im Herbst 2019 das Schauspielstudium an der Zürcher Hochschule der Künste.


Impressionen aus den Proben

Masterprojekt-Betreung: Andreas Herrmann

Andreas Herrmann studierte drei Jahre Musik in Bern und Zürich und anschliessend Regie an der 

Schauspiel-Akademie-Zürich.

Andreas Herrmann war Dozent für Schauspiel an der Schauspielschule Bern und später an der Theaterwerkstatt Mainz. In den Jahren von 2007 bis 2016 war er inszenierender Schauspieldirektor am Luzerner Theater. Er mentorierte verschiedene Projekte in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste und der Musikhochschule Luzern. Seit Sommer 2016 arbeitet er als freier Regisseur und ist Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste, sowie beteiligt an Konzept und Aufbau von spielart.berlin.

Dramaturgische Unterstützung von Vlatko Kultzen

Vlatko Kultzen wurde 1992 in Berlin geboren und macht nun sein Masterstudium in Dramaturgie. Davor studierte er Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Berlin und Paris.  Er arbeitete als Dramaturg für das Berliner Gefängnistheaterprojekt aufBruch und für die Bürgerbühne im kleistforum Frankfurt/Oder.

Fotos: Elina Akselrud